HÄUFIGE FRAGEN

Wovor haben Frauen Angst, die eine In-vitro-Fertilisation durchmachen werden?

Frauen, die eine In-vitro-Fertilisation durchmachen werden, haben vor allem vor den Nebenwirkungen der Medikamente Angst, die während der IVF-Behandlung verabreicht werden. Es gibt kurzfristige Nebenwirkungen wie das ovarielle Hyperstimulationssyndrom, sowie Nebenwirkungen, die nur später erscheinen wie die Karzinogenese. Die kurzfristigen Nebenwirkungen –obwohl sie nur sehr selten vorkommen- werden meistens ambulant behandelt. Was den zweiten Fall betrifft, konnten Forschungen bisher nicht nachweisen, dass die IVF-Medikamente Krebs verursachen würden. 30 Jahre nach der ersten IVF-Behandlung konnte so etwas nicht nachgewiesen werden.

 

Was bedeutet die Anwendung fremden Erbguts gegen Infertilität?

Die Anwendung fremden Erbguts bedeutet Anwendung von Sperma von einem Spender oder von Eizellen oder Embryo von einer Spenderin. Fremdes Sperma wird nach Entdeckung der Mikroinsemination nur in sehr wenigen Fällen angewendet, und zwar ausschließlich bei Männern, bei denen durch Biopsie kein Sperma gefunden wurde. Die Verwendung fremder Embryonen oder Eizellen erfolgt bei Frauen, die keine Eizellen produzieren können (Wechseljahre, vorzeitige Menopause), deren Erbgut von schlechter Qualität ist, oder bei Frauen, die unter bestimmten Umständen (meistens iatrogenen oder nach Operationen) keine Reproduktionsfähigkeit mehr haben.

 

Ist das Alter ein Hemmfaktor fürs Schwangerwerden?

Es ist bekannt, dass bei jüngeren Frauen die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens einer Schwangerschaft viel zu höher ist, als bei älteren Frauen. Außerdem ist es auch bekannt, dass nach 45 die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und der Geburt eines gesunden Kindes nur sehr gering ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Alter eine sehr wichtige Rolle für die Qualität und die Anzahl der Eizellen spielt. Bei Männern ist es nicht so, aber wir wissen, dass das Sperma im Laufe des Alters immer schwächer wird. Folglich ist das Alter von entscheidender Bedeutung für die Empfängnis entweder auf natürlichem Weg oder mittels einer IVF-Behandlung.

Was ist ein natürlicher Zyklus ohne Medikamente?

Immer mehr Frauen und Paare haben eine Phobie vor den IVF-Medikamenten oder meinen, dass es keinen Grund für mehrfache Produktion des Erbguts gibt, und sie möchten nur eine Eizelle befruchten lassen, die in einem natürlichen Zyklus produziert wird, dann wird dieser Embryo transferiert. Das ist auch eine Form künstlicher Befruchtung. Diese Form ist erfolgreich und nicht besonders kostspielig, aber nicht für jeden Fall geeignet. Der natürliche Zyklus ist geeignet für junge Paare, wo eine männliche Infertilität vorliegt, d.h. wo die Befruchtung der Eizelle mit diesem Sperma auf natürlichem Weg nicht möglich ist und Mikroinsemination erforderlich ist. Oder für Paare, wo die Frau schon älter ist und irgendwelche Resistenz auf Medikamente aufweist, mit der Folge, dass wir entweder mit oder ohne Verabreichung von Medikamenten zu demselben Ergebnis kommen.

 

Ich habe viele erfolglose IVF-Versuche hinter mir. Soll ich es weiterversuchen?

Die Frage, wann ein Paar mit den IVF-Versuchen aufhören soll, ist eine der ersten Fragen, die dem Arzt gestellt wird, aber sie kann meistens nur ziemlich schwer beantwortet werden. Es ist bekannt, dass wenn ein Paar bereits vier Versuche in einem guten Kinderwunschzentrum durchgemacht hat, und wenn es eine Reaktion auf die Behandlung gibt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens einer Schwangerschaft bei 80%. Wenn das nicht der Fall ist, sollte es überprüft werden, ob die In-vitro-Fertilisation wirklich die richtige Behandlung ist oder ob es an etwas anderem liegt. Jedenfalls soll ein Paar weiterversuchen, wenn die Ergebnisse ermutigend sind, d.h. wenn die Medikation gut wirkt, wenn Erbgut guter Qualität vorliegt, wenn alle anderen Faktoren untersucht wurden und wenn die Qualität der Gebärmutterschleimhaut gut ist. Wenn etwas davon fehlt, müssen andere Lösungen angeboten werden, wie die Anwendung fremden Erbguts oder die Leihmutterschaft.

Wie hoch sind die Erfolgsraten der In-vitro-Fertilisation;

Die Erfolgsraten sind je nach Kinderwunschzentrum, je nach Land und je nach Art des Problems jedes Paars unterschiedlich. Im Allgemeinen gilt es, dass die Erfolgsraten der In-vitro-Fertilisation „pro Embryotransfer positiver Schwangerschaft“ bei etwa 40% liegen, in manchen Fällen können jedoch sogar bei 50% und 60% liegen. Diese Erfolgsraten gelten für junge Frauen, die eine künstliche Befruchtung wegen des Spermas durchmachen müssen, und die einzige Lösung auf ihr Problem die Mikroinsemination ist, oder für Frauen, die an dem Eizellenspendeprogramm teilnehmen, so kommt das Erbgut von einer jungen Frau.

Ist eine Schwangerschaft durch In-vitro-Fertilisation unterschiedlich?

Es ist bekannt, dass der einzige Unterschied nach In-vitro-Fertilisation ist, dass die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft höher ist. Da bis heute mehr als einen Embryonen transferiert werden, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsschwangerschaft durch In-vitro-Fertilisation bei fast 30%, d.h. höher als bei natürlicher Empfängnis, wo die Wahrscheinlichkeit bei 5% liegt. Die Überwachung einer Schwangerschaft nach In-vitro-Fertilisation erfolgt genauso wie bei einer Schwangerschaft nach natürlicher Empfängnis. Mit dem einzigen Unterschied, dass wir meistens mit älteren Frauen zu tun haben, als bei einer Schwangerschaft nach natürlicher Empfängnis.

 

Sind Kinder, die nach In-vitro-Fertilisation geboren werden, verschieden von den anderen?

Kinder, die nach In-vitro-Fertilisation geboren werden, haben nicht mehr Gesundheitsprobleme, als Kinder, die nach natürlicher Empfängnis geboren werden, außer denen aus Mehrlingsschwangerschaften, die vielleicht vorzeitig geboren sind und wegen Immaturität  Probleme aufweisen.
Derzeit sind ziemlich viele Studien im Gange, die die Frage beantworten sollen, ob Kinder, die nach In-vitro-Fertilisation geboren sind, die Gesundheitsproblem ihrer Eltern, wie Aspermie, Oligospermie usw., aufweisen.

 

Ist eine psychologische Unterstützung während der In-vitro-Fertilisation-Behandlung erforderlich?

Die IVF-Behandlung ist ein Verfahren, die die Paare psychologisch beeinflusst. Man muss Entscheidungen treffen, wie z.B., ob fremdes Erbgut verwendet werden soll, in Fällen, wo es nötig ist. Meine persönliche Meinung ist, dass die psychologische Unterstützung der Paare, die sie nötig haben, nützlich und vorteilhaft ist.

Welche neue Techniken gibt es in der In-vitro-Fertilisation?

Die neuen Techniken, die in der In-vitro-Fertilisation nach Einführung der Mikroinsemination Anwendung finden, sind die folgenden:

  • Präimplantationsdiagnostik (PID, PGS): dabei geht es eigentlich um einen Versuch, gesunde Embryonen nach Untersuchung auf bekannte Erbkrankheiten zu transferieren.
  • Vitrifikation, d.h. eine neue Kryokonservierungsmethode des Erbguts, die viel günstigere Bedingungen und viel höhere Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens einer Schwangerschaft nach Kürettage gewährleistet, weil sich die Zellen dadurch nicht verändern wie es bei der vorherigen Einfriermethode der Fall war.
  • In-vitro-Maturation (IVM): dabei geht es vielleicht sogar um die Zukunft der extrakorporalen Befruchtung. Sie findet Anwendung bei Frauen, die an ovariellem Hyperstimulationssyndrom litten, was wir vermeiden wollen, bei Frauen, die keine Medikamente zur Auslösung mehrfachen Follikelsprungs einnehmen dürfen und bei Frauen, die eine Krebsbehandlung durchgemacht haben oder durchmachen werden und die IVF-Medikamente ihre Gesundheit negativ beeinflussen würden. Es geht dabei um Eizellentnahme unreifer Eizellen, die sich in einem Reagenzglas entwickeln und heranreifen werden und dann erfolgt der Embryotransfer wie auch bei einer konventionellen extrakorporalen Befruchtung ohne Medikamente zur Ovulationsauslösung.
  • Hilfe beim Schlüpfen des Embryos (Assisted Hatching): mikrochirurgische Eingriffe an dem Embryo zur Unterstützung seiner Einnistung.

Was geschieht in dem Fall, wenn der Ehemann schwaches Sperma hat?

Wenn man früher kein gutes Sperma hatte, war die übliche Vorgehensweise nach irgendeinem Zeitraum die Verwendung des Spermas eines Spenders. Das ist heute nicht mehr üblich, weil bei 99% der Fälle, wo kein gutes Sperma vorliegt, kann das Problem durch Mikroinsemination gelöst werden, die eine Innovation in der extrakorporalen Befruchtung ist. Wenn kein Sperma vorliegt, kann man wiederum Sperma durch Mikroinsemination verwenden, das durch Hodenbiopsie oder Nebenhodenpunktion gewonnen wird.

 

Gibt es eine andere Lösung außer der extrakorporalen Befruchtung?

Das hängt von der Art des Problems ab. Wenn das Problem auf die Eileiter zurückzuführen ist, wie verschlossene Eileiter oder flüssigkeitsgefüllte Eileiter (Hydrosalpinx) oder irgendetwas anderes, dann ist die extrakorporale Befruchtung die Lösung.
Wenn es Probleme mit dem Sperma gibt, und die Anzahl oder die Beweglichkeit der Spermatozoen zu niedrig ist, dann kommt eine Mikroinsemination in Frage.
In Fällen ungeklärter Infertilität müssen auch andere Faktoren untersucht werden, in vielen Fällen ist wiederum eine extrakorprale Befruchtung die einzige Lösung, weil es wahrscheinlich nicht zur Befruchtung der Eizelle durch dieses Sperma kommt.

Was ist die Präimplantationsdiagnostik?

Die Präimplantationsdiagnostik ist die Untersuchung vor der Implantation, d.h. eine Untersuchung, die an einem Embryo vor seiner Implantation in die Gebärmutter durchgeführt werden kann. Sie ist besonders geeignet für Paare, die irgendeine Erbkrankheit haben, dadurch kann man nämlich vermeiden, dass kein Embryo transferiert werden, der die bestimmte Krankheit hat.

In welchen Fällen werden Embryonen und Blastozysten eingefroren?

Das Einfrieren des Erbguts ist bereits durchführbar. Es ist bekannt, dass während eines IVF-Versuchs mehr als eine Eizellen produziert werden und dass manche Embryonen transferiert werden. In diesem Fall haben wir die Möglichkeit mehr zu produzieren, d.h. dass es auch einen Überschuss gibt. Der Überschuss kann eingefroren und später verwendet werden, ohne dass ein Paar noch mal eine Behandlung durchmachen muss. Außerdem kann er auch verwendet werden, wenn ein Embryotransfer wegen einer Komplikation wie intraabdomineller Blutung oder meistens wegen ovariellen Hyperstimulationssyndroms während der IVF-Behandlung unmöglich ist.



Warum soll ich das Zentrum emBIO und Dr. Elias Gatos wählen?

Das Zentrum emBIO wurde 1997 gegründet und ist die Frucht der Bemühungen von Leuten, die mit vertieften Kenntnissen in diesem Bereich und mit Eifer versucht und geschafft haben in Griechenland ein hypermodernes Kinderwunschzentrum ins Leben zu rufen. Das Zentrum emBIO verfügt über eine technische Ausstattung auf dem neusten Stand der Technik, moderne OP-Säle, über ein Labor für Mikroinsemination, das auch die strengsten Vorschriften erfüllt, und über vollständig ausgebildetes Fachpersonal. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf Menschlichkeit. Diejenige, die uns trauen, finden Behaglichkeit und Beistand, die sie brauchen, sodass sich zusammen mit ausgezeichneter wissenschaftlicher Spezialisierung und persönlicher Kontrolle und Bemühungen, ein bestmögliches Resultat ergibt, sowohl hinsichtlich der Infertilität als auch hinsichtlich der menschlichen Dimension.

Είσοδος Μελών



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