Hysteroskopie

Was ist das?

Es geht dabei um eine moderne endoskopische Methode zur Untersuchung der Gebärmutterhöhle mittels eines spezifischen, dünnen Teleskops (Kamera mit einem Durchmesser von 2-5 mm).

Bei Fällen von Infertilität, Unfruchtbarkeit oder wiederholten Fehlgeburten ist die Hysteroskopie der Hysterosalpingographie überlegen, weil man mittels Hysteroskopie den Zustand der Gebärmutterhöhle direkt beurteilen kann und auch intrauterine Verwachsungen, Scheidewände, Fibromyome oder Polypen diagnostiziert werden können.

Wann findet es Anwendung?

Sie wird mit Laparoskopie kombiniert und ist bei ungeklärter Infertilität, bei gescheiterter künstlicher Befruchtung und Fehlgeburten erforderlich.

Diese Methode wird bei Fällen angewendet, wo eine ausführliche Untersuchung der Gebärmutterhöhle, der Morphologie (Größe und Form), der Beschaffenheit und der Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut und des Gebärmutterhalskanals erforderlich ist.

Eine Hysteroskopie kann nur zwecks Diagnose (ohne Eingriff) erfolgen, in diesem Fall spricht man von „diagnostischer Hysteroskopie“ pathologischer Erscheinungen der Gebärmutterschleimhaut (Polypen, Fibromyome, Verwachsungen, Hyperplasie, Scheidewände usw.) oder gleichzeitig kommt es auch zu einer „operativen Hysteroskopie“, wobei pathologische Erscheinungen (wie Uterus bicornis oder Gebärmutter mit einem Septum, Metrorrhagie usw.) behandelt werden und die dient zum Lösen von Verwachsungen, zur Entfernung von Polypen oder Fibromyomen.

Das Verfahren

Das Hysteroskop wird durch die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt und ist mit einem teleskopischen Rohr (2,8-10 mm) verbunden, das eine Angulation von 0° oder 30° hat.

Bei der „diagnostischen Hysteroskopie” benutzt man CO2 oder Infusion. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich und die Untersuchung kann auch in einer Tagesklinik oder unter lokaler Betäubung erfolgen.

Bei der „operativen Hysteroskopie” werden während der Aufnahme gleichzeitig eine nichtelektrolytische und nichtleitende Flüssigkeit durch das Rohr der Kamera verabreicht, um die Innenwände der Gebärmutter besser betrachten zu können. Die operative Hysteroskopie wird entweder  unter lokaler Betäubung oder unter leichter Vollnarkose oder unter epiduraler Anästhesie durchgeführt.

Der postoperative Schmerz ist geringfügig und kann mit herkömmlichen Schmerztabletten beseitigt werden. Es gibt keine Operationsschnitte, weil das Hysteroskop durch die Scheide und den Gebärmutterhals eingeführt wird.

Die Patientin verbleibt in der Klinik für einen Zeitraum von zwischen einigen Stunden und einem Tag, je nach Fall.

Komplikationen sind sehr selten (Verletzung der Gebärmutter, Blutung, Fluid overload, Entzündung) und sind nur bei 1% der Fälle registriert.

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