Hodenbiopsie (TESΕ)

Hodenbiopsie (TESΕ / Testicular Sperm Extraction)

Was ist das?
Es geht dabei um ein Verfahren, das bei schwerer Oligospermie (wenn zu wenige oder nicht ausreichende Spermatozoen produziert werden) oder bei Azoospermie (wenn es keine Spermatozoen während der Ejakulation gibt) Anwendung findet.

Wenn die Biopsie positiv ist, werden die Spermatozoen eingefroren, um am Tag der Eizellentnahme bei der Mikroinsemination (ICSI) verwendet zu werden.

Wenn sie hingegen negativ ist, gibt es auch die Alternative das Sperma eines dritten Spenders anzuwenden.

Das Verfahren
Dieses Verfahren ist ziemlich schmerzhaft und wird von einem Urologen/Chirurgen durchgeführt. Entweder unter Vollanästhesie durch Biopsie oder unter Lokalanästhesie durch Punktion.

Bei der Biopsie entfernt man ein kleines Stückchen aus den Hoden oder den Nebenhoden, das von Embryologen untersucht wird, um festzustellen, ob es da lebensfähige, bewegliche Spermatozoen gibt oder nicht.

Der Patient, bei dem eine Biopsie durchgeführt wird, muss ab voriger Mitternacht nüchtern bleiben und eine halbe Stunde vor dem geplanten Eingriffstermin in unserem Zentrum erscheinen, damit ein Elektrokardiogramm gemacht und  eine ausführliche Anamnese (eventuelle Allergien, vorherige Operationen, eventuelle Medikation in jenen Tagen) von dem Anästhesisten erhoben werden können .

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