Eizellen- und Embryonenspende

Jedes Jahr werden 1500 Kinder mithilfe Eizellenspende in Griechenland geboren, während es weltweit mehr als eine Million Kinder zurzeit gibt, die durch Eizellenspende auf die Welt kamen.

Was ist das?

Die Eizellenspende ist ein anonymes Verfahren, wobei die Spenderin dem Empfängerpaar Eizellen gewährt. Diese Eizellen werden mit dem Sperma des Ehemanns/Partners der Empfängerin befruchtet. Nach der Befruchtung werden die befruchteten Eizellen in die Empfängerin transferiert, sofern sie in der geeigneten Phase ihres Zyklus ist. Sonst können die Eizellen tiefgekühlt werden, um in dem nächsten Zyklus verwendet zu werden.

Bei welchen Frauen findet sie Anwendung?

Die Eizellenspende ist für Frauen empfohlen, deren Erbgut ungeeignet ist, oder aus irgendwelchem Grund hat die Eizellenproduktion aufgehört. Es ist nachgewiesen, dass in solchen Fällen eine Eizellen- oder Embryonenspende eine sehr effektive Lösung zum Problem der Infertilität ist. Es muss betont werden, dass Frauen, die viele erfolglosen IVF-Versuchen hinter sich haben oder in der Menopause (ohne Regelblutungen) sind, mithilfe Eizellenspende Mütter werden können.
Indizien zur Eizellen- oder Embryonenspende sind die folgenden:

  • Frauen mit frühzeitiger Menopause.
  • Frauen, die eine Krebsbehandlung durchgemacht haben (die Stimulation der Eierstöcke durch Hormone ist wegen Chemotherapie unmöglich)
  • Frauen mit Eizellen „schlechter Qualität“
  • Frauen ohne Eierstöcke oder mit unterentwickelten Eierstöcken (Turner-Syndrom)
  • Frauen zwischen 43-50
  • Frauen mit chromosomalen Problemen oder genetischen Erkrankungen, die den Ausgang einer Schwangerschaft unmöglich oder problematisch machen.
  • Frauen mit mehrfachen Fehlgeburten


Im Zentrum für medizinisch unterstützte Fortpflanzung emBIO ist ein Eizellenspendeprogramm im Gange, das auf einer Bank von Spenderinnen basiert, die ihre Eizellen anonym spenden möchten, und damit haben sie bis heute vielen Paaren geholfen, die aus irgendwelchem oben genannten Grund kein Kind bekommen können.

Eizellenspenderinnen

Die Kandidatinnen für Eizellenspende, laut griechischer Gesetzgebung, sind anonym und verpflichtet dafür spezielle Einwilligungsdokumente zu unterschreiben. Außerdem, um bei einem solchen Programm mitmachen zu dürfen, müssen sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Müssen zwischen 19 und 35 Jahre alt sein
  • Müssen gesund und Nichtraucherinnen sein und ohne eine eigene oder familiäre genetische Erkrankung
  • Ihr Body-Mass-Index muss unter 32 liegen
  • Ihr FSH-Wert muss unter 8 liegen
  • Müssen zwei funktionsfähige Eierstöcke haben


Außerdem müssen sie eine Reihe von Untersuchungen durchmachen, um festgestellt werden zu können, ob ihr gesundheitlicher Zustand gut ist und ob sie auf die Hormonbehandlung richtig reagieren können. Die Untersuchungen umfassen:
Psychologisches Profil
Ultraschalluntersuchung des Unterleibs und der Scheide
Treffen mit dem Verantwortlichen des Programms, um Anweisungen hinsichtlich der Verabreichung von Medikamenten zu erhalten
Blutuntersuchungen auf Hepatitis, HIV, sexuell übertragene Krankheiten und Hormonprofil

Anschließend müssen die Spenderinnen die konventionelle Stimulation durch Hormone durchmachen. Es ist erwähnenswert, dass die Spenderinnen in der Wirklichkeit solche Eizellen spenden, die beim nicht Aufsaugen von dem Organismus zerstört werden. Das heißt, dass ihre zukünftige Fortpflanzungsfähigkeit nicht beeinflusst wird.

Eine andere Alternative ist die Embryonenspende. Diese Methode ist geeignet für Paare, wo die Frau unter vorzeitiger Menopause und der Mann an Azoospermie leiden. In diesem Fall ist eine schriftliche Einwilligung sowohl des spendenden Paars als auch des empfangenden Paares erforderlich.

Erfolgsraten

Es ist nachgewiesen, dass die Eizellenspende besonders erfolgreich ist, wo die Erfolgsraten sogar 75% pro Behandlung erreichen können und ist die einzige verfügbare Lösung für Frauen, die keine eigenen Eizellen produzieren können. Aber diese Methode kann ethische Probleme aufwerfen und deshalb ist die Beratung ein wesentlicher Teil der Behandlung.

Είσοδος Μελών



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