HLA-Typisierung

Was ist das?
Es geht dabei um eine neue Technik, die eine Verwirklichungsfähigkeit von humanen Leukozytenantigenen bietet, d.h. die Zeugung von histokompatiblen Embryonen mithilfe unterstützter Fortpflanzung. Diese neue innovative Technik bietet Eltern die Möglichkeit an, ein Kind zur Welt zu bringen, das histokompatible Stammzellen spenden kann, um das Leben eines kranken Verwandten zu retten (z.B. zur Therapie von Kindern, die an Leukämie oder an anderen Erbkrankheiten leiden).

Wann ist sie empfohlen?
Das HLA-System (humanes Leukozytenantigen / Gentypisierung) spielt eine große biologische Hauptrolle in unserem Organismus, zumal es zur Anerkennung und Darstellung fremder Antigene (Viren, Mikroben, Transplantaten) beiträgt, sowie von veränderten eigenen Antigenen wie von neoplasmatischen Zellen, in Kooperation mit den verschiedenen Lymphozytensubpopulationen und es ist an der Aktivierung zytotoxischer Mechanismen beteiligt.
Das HLA-System:

  • kontrolliert starke Transplantationsantigene,
  • spielt eine Hauptrolle bei der interzellulären Kooperation,
  • enthält Gene für Immunantwort,
  • ist an nicht immunologischen Funktionen beteiligt und
  • kontrolliert die Veranlagung und den Widerstand für/gegen viele Krankheiten.

Da die HLA-Moleküle sehr polymorph sind, hat ihre Typisierung große Bedeutung bei Transplantationen, beim Ausschluss einer Vaterschaft, bei der Diagnose der Veranlagung für Krankheiten und bei anthropologischen Studien.
Bereits seit Jahren findet die Technik der Präimplantationsdiagnostik (PID) Anwendung. Dabei werden die Embryonen vor ihrer Implantation in die Gebärmutter auf Erkrankungen wie Huntington –Krankheit, Hämophilie, zystische Fibrose untersucht, um die Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass ein Kind mithilfe der In-vitro-Fertilisation mit einer angeborenen Krankheit zur Welt kommt. Es wird eine Reihe von genetischen Tests an einer Blastozyste durchgeführt und untersucht, ob bestimmte Erkrankungen übertragen wurden, deren Träger die Eltern sind (monogenetische wie Thalassämie, geschlechtsgebundene wie Hämophilie oder sie sind auf Chromosomenaberrationen wie das Down-Syndrom zurückzuführen).

Außer der PID, die HLA-Histokompabilitätsuntersuchungen stellen eine genetische Diagnose von Krankheiten, deren 50% auf Erbfaktoren und 50% auf Umweltfaktoren zurückzuführen sind. Diese Tests untersuchen mehr als 2000 HLA-Histokompatibilitätsantigene, die eine wichtige Rolle bei einer Immunantwort des Organismus spielen und deshalb sind sie besonders nützlich für die Dekodierung der Pathogenese von polygenetischen Krankheiten  wie Zöliakie, insulinabhängiger Diabetes und die Bechterewsche Krankheit.

Kurze Beschreibung des Verfahrens

Die Stammzellen werden direkt nach der Geburt aus der Nabelschnur gewonnen und anschließend in einen erkrankten Verwandten übertragen.
Die Stammzellen der Nabelschnur haben verschiedene Vorteile im Vergleich zu anderen Stammzellenarten:

  • werden bereits zur Therapie von mehr als 60 schweren Erkrankungen angewendet
  • bieten dem Kind eine hundertprozentige Kompatibilität (HLA-Kompatibilität), falls es um eine autologene Transplantation geht.

Das bedeutet, dass es weder zur Abstoßung des Transplantats noch zur Spender-gegen-Wirt-Reaktion (graft-versus-host-disease, GVHD) kommt.
Im Mittelpunkt des Interesses stehen die HLA-Histokompabilitätsantigene, die schon früh während der Entwicklung des Embryos (Klasse I Antigene während der 6. Woche, Klasse II Antigene zwischen der 20. und der 32. Woche) an der Zellmembran erscheinen und die Person ein ganzes Leben lang kennzeichnen.

Είσοδος Μελών



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