Endoskopische Chirurgie

Die Endoskopien (Laparoskopie - Hysteroskopie) sind bereits wichtige Mittel für die Diagnose und die Behandlung der Infertilität. Die endoskopische Chirurgie (laparoskopische – hysteroskopische) hat ihre Anwendungsbereiche erweitert und hat sich zu einer Methode der Wahl bei Infertilität entwickelt.
Mithilfe der Hysteroskopie kann man die Gebärmutterhöhle sehen, d.h. die Stelle, die den Embryo empfängt und seine Entwicklung unterstützt.
Mithilfe der Laparoskopie untersucht man die inneren Geschlechtsorgane der Frau (d.h. die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke). Bei einigen pathologischen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane kann eine Diagnose nur mithilfe der Methode der Hysteroskopie (wie bei Gebärmutterentzündung) oder Laparoskopie (bei Peritonealendometriose, Verwachsungen usw.) gestellt werden. Bei einem wesentlichen Prozentsatz der Frauen verbleiben diese Erkrankungen für einen langen Zeitraum undiagnostiziert.
Die laparoskopische Chirurgie ist vielleicht die wichtigste Entwicklung der allgemeinen Chirurgie während des 20. Jahrhunderts. Während eine offene Operation durch große Schnitte am Bauch durchgeführt wird, sodass die Organe des Patienten direkt sichtbar werden, gibt es bei einem laparoskopischen Eingriff nur kleine Schnitte und der Chirurg kann die inneren Organe des Patienten auf einem Monitor vergrößert sehen.
Während eines Eingriffs sehen der Chirurg und seine Mitarbeiter das Bild, das auf dem Monitor erscheint, mithilfe einer Videokamera, die mit einem Laparoskop verbunden ist. Zu der notwendigen, technologisch fortschrittlichen Ausstattung gehören Leserstrahlen, elektrochirurgische Einheiten, eine Vielzahl von spezifischen Instrumenten und Endoskope. Die Chirurgen müssen unbedingt außer fachspezifischen Kenntnissen und Erfahrung auch über ausgezeichnete technische Kenntnisse zur Bedienung der spezifischen Ausstattung verfügen.

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